Diese Fitness-Apps ersetzen den Personal Trainer

Dienstag, 24. September 2013

Dass das Smartphone nicht nur zum Telefonieren in unseren Taschen steckt, ist nicht neu. Dass es aber jetzt auch den Personal Coach ersetzt, gehört zu den aktuellen Errungenschaften der mobilen Teile. Apps gibt es wie Sand am Meer, doch legen die Entwickler immer größeren Wert auf solche, die die Bereiche Fitness und Ernährung abdecken.

Technik, die beim Training hilft

Der Markt für Fitness-Apps ist riesig und für wen die einzelnen Anwendungen geeignet sind, hängt von den persönlichen Vorlieben und den technischen Gegebenheiten ab. Viele dieser Apps sind kostenlos und ganz einfach auf das Mobiltelefon zu laden. Sie zeichnen wichtige Trainingsparameter auf und zeigen diese dann am Smartphone auf. Per GPS kann das gesamte Ausdauertraining aufgezeichnet werden. Die zurückgelegte Strecke, die Geschwindigkeit sowie die verbrauchten Kalorien können auf diese Art leicht ermittelt werden. Durch Anzeigen der Durchschnittsgeschwindigkeit lässt sich auch ganz einfach der Fortschritt analysieren. Zusätzliche Features liefern gleich auch noch das Ernährungsprogramm dazu.

Diese Apps machen fit

Als echten Allrounder kann man etwa die App Runtastic für Android und iOS sehen. Hier können verschiedene Sommer- oder Wintersportarten wie Skifahren, Radfahren oder Reiten gewählt werden. Wird die App mit Facebook oder Twitter verknüpft, ist ein Vergleich mit den sportlichen Erfolgen von Freunden möglich. Eine detaillierte Datenanalyse und Trainingsaufzeichnung per GPS liefert RunKeeper, das für Android erhältlich ist. Mit dieser App können kurz- oder langfristige Ziele gesetzt werden und Trainingsfortschritte werden analysiert. Eine Anbindung an die Social Networks ist auch hier natürlich inbegriffen. Auch die Sportausrüster setzen heute bereits auf die App mit Nike+Running und adidas miCoach für Android. Beide Programme setzen ihren Fokus auf Motivation und Leistungssteigerung mit interaktiven Trainingstagebüchern und individuellen Playlists. Bei der momentanen Beliebtheit dieser Programme werden sicherlich auch in nächster Zukunft noch weitere folgen und die Auswahl wird daher nicht leichter. Was sich die Sportler bei Verwendung der Software allerdings immer vor Augen führen sollten, ist, dass eine App zwar motivieren kann, aber nicht vor einer Überforderung warnen kann. Auch hier gilt: maßvolles Training.