Neue App soll Kinder vor Pornoseiten schützen

Donnerstag, 29. August 2013

Pornografische Inhalte gibt es in Internet mittlerweile wie Sand am Meer. Und obwohl es für Erwachsene kein Problem ist, auf diese zu treffen, stoßen immer mehr Kinder und Minderjährige auf diese Inhalte. Dies kann man zwar durch bestimmte Firewalls und Software größtenteils verhindern, ein reines Verbot ist aber für viele Eltern keine gute Wahl.

Eine neue App soll helfen Kinder vor Pornoseiten im Internet zu schützen

Eine neue App soll helfen Kinder vor Pornoseiten im Internet zu schützen. Bildquelle: duwitt  / pixelio.de

Statistik: Pornografie ist allgegenwärtig

Selbst auf eigentlich harmlosen Seiten wie dem Videoportal YouTube zählen die Begriffe „Sex“ oder auch „Porno“ zu den am meisten verwendeten Suchbegriffen überhaupt. Wohlgemerkt von Kindern gesucht! Darum ist es wichtig, bereits relativ früh genau aufzupassen und zur Not ein klärendes Gespräch zu suchen. Denn wie dieses Beispiel zeigt, werden die Kinder nicht nur auf eindeutigen, pornografischen Seiten fündig. Überall lauert die Gefahr.

Aufpassen ja, totale Kontrolle nein

Viele Eltern machen den großen Fehler und schimpfen mit ihrem Kind, wenn dieses auf einer pornografischen Seite erwischt wird. Laut Experten ist dies aber der vollkommen falsche Weg. Die Eltern müssen vielmehr den direkten Kontakt zum Kind suchen und ohne Vorwürfe, Geschrei oder auch Verboten die Situation klären. Ruhig, aber bestimmt muss man dem Kind erklären, dass das Verhalten falsch war. Klare Grenzen braucht das Kind. Hilfe kann allerdings auch das Smartphone bieten. So gibt es nun eine App, die den Namen „Clever im Netz“ trägt. Diese App, welche übrigens nur für iOS verfügbar ist, setzt weniger auf Kontrolle, sondern auf Aufklärung. Cartoons und andere spielerische Inhalte vermitteln dem Kind das Risiko des Internets, zusätzlich sind hilfreiche Informationen für die Eltern vorhanden. Besondere Verhaltenstipps sollen jedem Kind mehr Verantwortung beim Surfen im Internet vermitteln.