Sind die Tage der Apps gezählt?

Donnerstag, 24. April 2014

Nutzer von Apps können auf diese im Moment nicht verzichten. Denn die Anwendungen sind im Grunde sehr nützlich. Es gibt mittlerweile Millionen davon. Apple hat den Boom der Apps mit dem eigenen Store angeschoben. Entwickler nutzten dies, um neue Dienste zu entwickeln. Viele wurden dadurch reich, wie zum Beispiel die Gründer des bekannten SMS-Dienstes Whatsapp. Doch man geht davon aus, dass Apps nur eine Übergangsphase darstellen. Das behauptet auch Phil Libin, der selbst einen großen Anbieter für Apps leitet, nämlich Evernote.

Apps sind zeitaufwendig

Die heutigen Apps sind zwar nützlich, aber kosten zu viel Zeit. Nutzer schauen sehr oft auf ihre Smartphones und verwenden unzählige Apps. Das macht alles komplizierter und klappt heute noch. Aber wenn neue Geräte mit Internet auf den Markt kommen, wie beispielsweise Armbanduhren oder Brillen, funktioniert das System nicht mehr. Der Grund dafür ist, dass diese Geräte zig Mal am Tag benutzt werden und das meist nur für wenige Sekunden. Jedes Mal eine App zu nutzen, wäre reine Zeitverschwendung. Man wäre den ganzen Tag nur damit beschäftigt.

Ein neues System muss es geben

Diese innovativen Geräte sind aber nur nützlich, wenn es die Möglichkeit gibt, dass sie die Daten untereinander übertragen können. Zum Beispiel muss man eine Nachricht sofort auf der Uhr sehen können, wenn sie empfangen wurde. Libin ist der Meinung, dass einzelne Dienste die Apps ablösen werden. Diese Dienste sind dann aber sehr gut, wie jetzt schon Amazon oder Facebook. Libin möchte erreichen, dass Evernote so ein Dienst wird. Es werden alle Daten gesammelt, die man abspeichern kann. Diese kann man dann auf allen Geräten abrufen. Das bedeutet, dass man all das, was man auf dem Smartphone speichert auch auf dem Notebook abrufen kann.